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Erklärungen von der Friedensdelegation, des Zentralen Generalstabes und dem Nationalen Sekretariat der FARC-EP

Nur ein moralischer Auftragskiller ist zu solcher Schmach fähig

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12. April 2018

Genossen der Führung und Basis der Partei der Rose:

Ein herzlicher und brüderlicher Gruß.

Um diese Zeilen zu beginnen kommt der Ausdruck „wir leben einen schwierigen und komplexen Moment“, was zu einer abgedroschenen Phrase wird, denn seit wir diesen Übergang zu einer politischen Lösung des sozialen und bewaffneten Konflikts begonnen haben, den Kolumbien in den vergangenen 50 Jahren erlebt hat, hat es nie eine Zeit gegeben, die nicht schwierig und komplex war.

Seitdem wir die Gespräche in Havanna und dann mit der Unterzeichnung und Umsetzung der Vereinbarungen begonnen haben, sind die Sektoren, die immer den Krieg gelebt und durch ihn an der Macht geblieben sind, nicht eine Sekunde geruht, um diesen Aufwand zum Scheitern zu bringen. Wir haben die meisten Kolumbianer mit der Unterstützung der internationalen Gemeinschaft dazu gebracht, den Weg der Versöhnung einzuschlagen, um ein Kolumbien in Frieden und mit sozialer Gerechtigkeit aufzubauen.

Das Plenum von 2015 und die Zehnte Konferenz haben einstimmig bestätigt, dass dies der richtige Weg ist, und gleichzeitig haben sie vorausgesagt, dass es nicht einfach sein wird. Und heute sehen wir es vor dem, wie mit der willkürlichen Festnahme des Genossen Santrich passiert ist.

Eine der Institutionen des Staates, die Generalstaatsanwaltschaft, die mit anderen Mächten harmonisch koordinieren müsste, um Sachen des Staates aus den Vereinbarungen von Havanna voran zu bringen, und die Vereinbarungen von Havanna ist eine staatliche Verpflichtung, ist nun von einem Staatsanwalt geleitet, der zu einem moralischen Auftragskiller geworden ist, der nie eine Gelegenheit verpasst, wenn er nicht das gleiche glaubt, Torpedos gegenüber der Gesellschaft und der Welt gerichtet zu starten, die uns delegitimieren und mit ihnen den Friedensprozess zum Scheitern zu bringen, den wir so schwer aufbauten.

Und ein klares und kraftvolles Beispiel sind all die Begleitumstände rund um die Gefangennahme von Santrich. Das erste ist, dass er, als er wusste, was das für den Friedensprozess bedeutete, nicht mit dem Präsidenten sprach, geschweige denn mit dem Präsidenten der JEP, der bis gestern nur wusste, was er durch die Medien gesehen hatte.

Was ist die Ursache für all dieses Aufgebot mit mehr als 50 bewaffneten Männern, Knüppeln, Autos, Motorrädern, etc., zusätzlich zu dem schreienden Eintreten und Vorzeigen von Waffen, ohne vorherige Identifizierung, eine blinde Person zu fassen, die alle 24 Stunden am Tage von Sicherheitsleuten bewacht wird, die einer staatlichen Institution und auch aus Personen der Nationalpolizei bestehen? Und dass jede Sache, die er realisieren wird, der Mehrheit mit einer Zeit von 24 Stunden im Voraus meldet?

Welchen Grund gibt es für ihn, die Medien mit angeblichen Hinweisen zu infiltrieren, die für das Ermittlungsverfahren zurückgestellt sein sollten, ohne die Möglichkeit, dass die mit der gleichen Intensität der Beschuldigte darüber berichtet, wie sie verbreitet wurden?

Nur ein moralischer Auftragskiller ist zu solcher Schmach fähig.

Genosse Santrich hat uns mitgeteilt, zu sagen, dass er nichts mit dem, was ihm beschuldigt wird, zu tun hat. Und wir haben die Pflicht, ihm zu glauben. Deshalb fordere ich ihn auf, den Hungerstreik abzubrechen und die medizinische Versorgung zu akzeptieren, und mit all der Solidarität der Führung und Basis der Partei der Rose, sowie die Unterstützung aller im Land und im Ausland, die an den Frieden Kolumbiens glauben, sich körperlich und geistig in Verfassung zu begeben, um sich dem Kampf in diesen neuen Schützengraben zu stellen und Kolumbien und der Welt zu zeigen, dass er ein absoluter Revolutionär ist.

An die Basis richte ich wieder, nicht unsere Wache zu senken, wir müssen uns gegen Provokateure schützen, die Goldvögel malen, wir müssen den Zusammenhalt der Partei halten, mit der Funktion die Hindernisse in diesem harten Kampf um Versöhnung der Kolumbianer zu überwinden, um einen Frieden in Kolumbien mit sozialer Gerechtigkeit zur Realität zu machen.

Eine Umarmung für alle und ein Kuss für euch.

Bis bald!

TIMO
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