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Hier finden Sie die neuesten Nachrichten aus dem Friedensprozess direkt aus Havanna, Kuba. Dauerhaft aktualisiert.

Freiheit für Simón Trinidad gefordert

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Eine Delegation des Nationalen Verbandes der Rechtsanwälte der Vereinigten Staaten (National Lawyers Guild), unter der Leitung ihrer Präsidentin Natasha Lycia Ora Bannan, besuchte das kolumbianische Guajira am 2. und 3. Juni und interessierte sich für die Auswirkungen des Bergbaus im Gebiet von La Guajira sowie über der Stand der Umsetzung der Friedensabkommen und die Bedingungen, unter denen die Mitglieder der FARC-EP im Prozess der Wiedereingliederung leben.

Nach der Behandlung von Fragen im Zusammenhang mit der Umsetzung der Vereinbarungen und ihren wohlbekannten Höhen und Tiefen (rechtliche, physische und sozioökonomische Sicherheit), erkundigten sich die Mitglieder der FARC-EP über die Situation ihres Kampfgefährten und Genossen Simón Trinidad, der seit 13 Jahren unter unmenschlichen Bedingungen in einem Gefängnis in den Vereinigten Staaten bei Verletzung der Menschenwürde inhaftiert ist.
 
Die Delegation des Nationalen Verbandes der Rechtsanwälte bestätigte die Bemühungen, die derzeit für die Rückführung von Simón Trinidad (Ricardo Palmera) unternommen werden. Der Anwalt für diese würdige Sache, Mark Burton, sagte kürzlich in einem Interview, dass „die US-Regierung der Freilassung von Simón Trinidad günstige Signale gegeben hat, aber vielleicht die kolumbianische Regierung die Freilassung nicht unterstützt hat.“ Er fügte hinzu, dass es „rechtlich sehr leicht sei.“

Die FARC-EP begrüßte die Anwesenheit des Nationalen Verbandes der Rechtsanwälte der Vereinigten Staaten und brachten Dankbarkeit für die Solidarität und Rechtshilfe im Fall Simón Trinidad zum Ausdruck. Sie nutzten aus, um zur Solidarität des kolumbianische Volk aufzurufen und forderten die Regierung von Juan Manuel Santos auf, die Rückführung von Simón Dignidad („Simón Würde“) zu veranlassen.
 
Bereits zuvor, am 30. Mai 2017, wurden im Übergangs- und Normalisierungspunkt Amaury Rodríguez in La Guajirain in einer feierlichen Zeremonie Zertifikate des SENA (Nationale Ausbildungsorganisation in Kolumbien) an Guerillamitglieder überreicht. Die Kurse in den Bereichen Umwelt, Informatik und Excel wurden mit einer Intensität von 40 Stunden durchgeführt. In jedem Kurs nahmen rund 35 Personen teil.
 
Diese Trainingskurse und Ausbildungsmaßnahmen sind der erste Schritt zur Wiedereingliederung der Guerillakämpfer in das zivile Leben. Der Kommandierende der FARC-EP Joaquín Gómez pries diesen Moment als einen historischen Tag zur Humanisierung des Menschen. Dabei halfen nach Aussagen der Beteiligten des SENA auch die in der Guerilla erworbenen Vorkenntnisse. Rund 100 Mitglieder der Guerilla profitierten von den Angeboten.
 
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