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Hier finden Sie die neuesten Nachrichten aus dem Friedensprozess direkt aus Havanna, Kuba. Dauerhaft aktualisiert.

Forschung unterstreicht den Beitrag der Frauen zum Friedensprozess

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Einige der mehr als 140 Frauen, die an den Friedensgesprächen zwischen der nationalen Regierung Kolumbiens und der FARC-EP teilnahmen und die in Kuba durchgeführt wurden, trafen sich am vergangenen Mittwoch, um das Buch „Erfahrungen, Beiträge und Anerkennung: Frauen im Friedensprozess in Havanna“ zu präsentieren. Dieses Buch versteht sich als Anerkennung der ständigen Arbeit und den Beitrag der Geschlechterperspektive beim Aufbau des Friedensabkommens.

Das Buch war das Produkt einer Untersuchung der
Corporación de Investigación y Acción Social y Económica CIASE (Gesellschaft für Forschung und Soziale und Ökonomische Aktion – CIASE sowieder Corporación Humanas. Die Forscher führten Interviews mit den Frauen, die während des Friedensprozesses anwesend waren, um sie sichtbar zu machen und ihre Bemühungen zu verdeutlichen, weil „auch heute noch viele Frauen, die wesentlich zum Fortschritt der Friedensgespräche und zur Erreichung des endgültigen Friedensabkommens beigetragen haben, anonym bleiben.“

Eine der Frauen, die teilgenommen ha
t und die in derRealisierung der Untersuchung berücksichtigt wurde, war Elena Ambrosi. Sie war in den Friedensgesprächen von Anfang an anwesend, als die Parteien vertrauliche Dialoge hielten und sie blieb weitere 5 Jahre als Teil der Regierungsdelegation in den Friedensgesprächen. Für sie, die geholfen habt, den Gender-Unterausschuss im Jahr 2014 zu schaffen, „bedeutete es eine bereichernde und volle Lernerfahrung. Dort erleben wir eine sehr angespannte Situation und zu lernen, wie man damit umgeht, war sehr wichtig und es war auch ein Opfer, das es wert war.“

Ebenso sagte Ambrosi, dass „es möglich
war die Rechte der Frauen in der gesamten Vereinbarung unterzubringen.“ Ambrosi betonte, dass die Arbeit der Frauen im Friedensprozess die Anerkennung von Tausenden von Frauen als Opfer ermöglicht hat, die im Krieg gelitten haben und für sie nun unterschiedliche Maßstäbe für ihre Betreuung vereinbart wurden.

Victoria Sandino,
die Vertreterin von Frauen in der FARC-EP, war auch während der Friedensgespräche anwesend. Sie sagte, dass „das Engagement der kolumbianischen Frauen es möglich machte, die Geschlechterperspektive innerhalb des Friedensabkommens aufzubauen und wo wir sie in den Vereinbarungen erreicht haben, führen wir heute fortzu kämpfen, damit diese Geschlechterperspektive auch beibehalten wird.“

Sowohl Ambrosi als auch Sandino erkannten
an, dass „die Frauen Kolumbienssich dieser Leistung bemächtigen müssen und weiterhin daran arbeiten, Protagonisten dieses Friedensabkommens zu sein.“ Nachdem sie bei den Friedensgesprächen eine aktive Rolle gespielt hatten, betonten sie nun: „Es ist ein sehr wichtiger Moment für die Frauen in Kolumbien, Räume der Teilhabe in dem zu öffnen, was jetzt mit der Umsetzung der Vereinbarungen kommt.“
 
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