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Hier finden Sie die neuesten Nachrichten aus dem Friedensprozess direkt aus Havanna, Kuba. Dauerhaft aktualisiert.

Tod eines politischen Gefangenen der FARC

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Der Tod eines politischen Gefangenen der FARC löst Diskussionen innerhalb der kolumbianischen Linken über die Einhaltung des Friedensabkommens aus, speziell zur Freilassung der politischen Gefangenen und zu ihrer Situation in den kolumbianischen Gefängnissen.
 
Die Alternative Revolutionäre Kraft des Volkes (FARC) verurteilen vor der nationalen und internationalen Gemeinschaft den Tod unseres Kameraden und politischen Gefangenen Roberto Sepúlveda Muñoz in Gefangenschaft“, so dass Kommuniqué der FARC.

„In der Morgendämmerung am 23. September starb der politische Gefangene Roberto Sepulveda Muñoz, der in unserer Organisation als Arturo bekannt ist
und den wir liebevoll Catire nannten, im Krankenhaus San Rafael in der Stadt Tunja. Roberto war seit mehr als 9 Jahren seiner Freiheit beraubt worden und wurde im Gefängnis von Barne im Trakt 8 dieses Gefängnisses festgehalten. Seit einigen Jahren gab es eine ernsthafte Verschlechterung seiner Gesundheit, die nicht in einer effizienten Weise behandelt wurde und sich zu einer chronische Bronchopneumonie entwickelte.“
 
„Trotz zahlreicher humanitärer Anträge auf Freilassung, neun Monate nach der Vereinbarung eines Amnestiegesetzes, zwei Regulierungsdekreten, einer administrativen Resolution, die ihn zum Vermittler des Friedens benannte und mehreren Verpflichtungen der nationalen Regierung, konnte seine Freilassung nicht erwirkt werden.“

„Unter diesem Umstand fordern wir, dass sofortige Maßnahmen ergriffen werden und eine umfassende Untersuchung durchgeführt wird, die die tatsächlichen Ursachen des Todes des politischen Gefangenen Roberto Sepúlveda Muñoz bestimmen und die kriminellen und disziplinarischen Sanktionen des Falles aufklären werden“, so die FARC.
 
Und weiter: „Wir machen einen Aufruf an die nationale Regierung mit ihrer Spitze von Präsident Juan Manuel Santos, so dass Verantwortlichkeiten dieser wiederholten und niederträchtigen Situation etabliert werden und damit in definitiver Weise und ohne weitere Ausreden alle unsere Kameraden, die noch im Gefängnis sind, freigelassen werden.
Wir übermitteln unser tiefstes Beileid an seine Familie und Lieben aus.
Freiheit für politische Gefangene JETZT“
 
Bogotá, 23. September 2017
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