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Hier finden Sie die neuesten Nachrichten aus dem Friedensprozess direkt aus Havanna, Kuba. Dauerhaft aktualisiert.

Gefangenen der FARC werden bedroht

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Die unabhängige Menschenrechtsorganisation „Corporación Solidaridad Jurídica“ aus Kolumbien, die sich für die Rechte von politischen und sozialen Gefangenen einsetzt, hat eine Beschwerde bei der nationalen und internationalen Gemeinschaft wegen permanenter Übergriffe gegen Gefangene der FARC eingelegt. In verschiedenen Gefängnissen des Landes gibt es keine ausreichende Sicherheit oder Übergriffe durch das Wachpersonal der staatlichen Gefängnisbehörde INPEC. Damit werden die Menschenrechte der politischen Gefangenen der FARC verletzt, so die Organisation.

Bei vielen Gelegenheiten wurden Mängel an echtem Engagement von der nationalen Regierung angeprangert, die damit auch das Friedensabkommen und bereits vereinbarte Richtlinien verletzt. Einige Übergriffe wurden manchmal direkt durch die INPEC ausgeführt und manchmal auch durch paramilitärische Gruppen in Absprache und in Schutz mit der staatlichen Gefängnisbehörde.

Am 30. November griffen zum Beispiel Mitglieder paramilitärischer Gruppen den politischen Gefangenen der FARC, Ferney Bejarano Vega, im Gefängnis Acacias-Meta an. Es war eine Situation, die schon mehrere Male in diesem Gefängnis geschah und zur Anzeige gebracht wurde, ohne das man notwendigen Schutzmaßnahmen traf.

Die Organisation „Corporación Solidaridad Jurídica“ fordert die nationale Regierung auf, die Vereinbarungen wirksam umzusetzen und vor allem im Rahmen des Amnestiegesetzes die Gefangenen der FARC ihre Freiheit zu geben, damit sie ihren Prozess der Wiedereingliederung in das zivile Leben beginnen können.

Kommuniqué

Kommuniqué an die nationale und internationale Gemeinschaft, insbesondere an das Überwachungssystem für den Friedensprozess der Vereinten Nationen und an den Sekretär der Sonderjustiz für den Frieden, Dr. Nestor Raúl Correa.

Am 30. November wurde der Genosse FERNEY BEJARANO VEGA das Opfer von körperlichen Angriffen durch Mitglieder der paramilitärischen Gruppen, die sich in dem Trakt Nummer 5 des Gefängnis Acacias-Meta befanden.
Zu der Situation der Aggression gegen unseren Genossen muss man die ständige Belästigung hinzufügen, die wir, die in diesem Trakt lebenenden Gefangenen der FARC gegenüber den Paramilitärs ausgesetzt sind, eine Situation, die seit Beginn des Prozesses des legalen Übergangs verschärft wurde.

Die Lage der Aggression unseres Genossen ständigen Schikanen wir in diesem Hof Gefangenen zwischen der FARC leben und den Paramilitärs, eine Situation, die verschlechtert hat, seit wir den Übergangsprozess Legal Add gestartet.

Wir warnen vor dem ernsten Risiko, die wir im Gefängnis Gefahr laufen, da die INPEC die Verpflichtung ignoriert hat, die farianischen Leute in einem einzigen Trakt zu gruppieren.

Wir erinnern, dass es innerhalb der Pflichten der Regierung liegt, das Leben und die Integrität der Mitglieder der FARC zu schützen, was nicht erfüllt ist, wenn sie uns zwingen, mit Paramilitärs in demselben Trakt zu leben.

Wir bitten dringend um eine Intervention, um unser Leben zu schützen.

Politische Gefangene des Traktes Nummer 5
Gefängnis von Acacias-Meta
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