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Brief an Präsident Santos: Simón Trinidad muss nach Hause kommen

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Sehr geehrter Präsident Santos,

die unten stehenden Organisationen und/oder Personen schreiben Ihnen, um die Vermittlung und/oder die Bearbeitung der Verfahren für einen Antrag auf Rückführung von Juvenal Ovidio Ricardo Palmera Pineda (Simón Trinidad), der in den Vereinigten Staaten inhaftiert ist, zu beantragen.

Wir wissen, dass diese Möglichkeit im Rahmen der Umsetzung der Abkommen besteht, die zwischen Ihrer Regierung und der damaligen Guerilla, der FARC-EP, unterzeichnet wurden, insbesondere im Gesetz 1820 vom 30. Dezember 2016 über Amnestie und Begnadigung.

Uns ist bekannt, dass Simón Trinidad beschuldigt wurde, am Drogenhandel teilgenommen zu haben und dass in keinem der drei gegen ihn geführten Verfahren wegen Drogenhandel eine Einigung erzielt wurde.

Im vierten Prozess wurden die Anklagen wegen Drogenhandels fallengelassen und Simón Trinidad wurde schließlich wegen „Verschwörung zur Entführung von Geiseln“ verurteilt, was sich auf die Entführung von drei amerikanischen vertraglich Angestellten bezieht, die bei einer amerikanischen privaten Militärfirma beschäftigt waren, was zweifelhaft ist, denn es ist bekannt, dass das Mitglied der FARC-EP nichts mit der Gefangennahme dieser Herren zu tun hatte, denn zu dieser Zeit war er Hunderte von Kilometern entfernt von dem Ort, an dem die Ereignisse stattfanden, noch hatte er die Kontrolle über die Struktur, die sie gefangen nahm.

In jedem Fall muss die Verantwortung von Simón Trinidad im Rahmen des bewaffneten Konflikts in Kolumbien beurteilt werden. Den internationalen Rechtsnormen folgend: „Mit der Einstellung der Feindseligkeiten werden die Autoritäten den Menschen, die am bewaffneten Konflikt teilgenommen haben oder die Freiheit verloren haben, interniert oder aus bewaffneten Motiven angeklagt sind, die größtmögliche Amnestie gewähren“.

Gleichermaßen heißt es in Artikel 7 des Amnestiegesetzes: „Es wird ein Mechanismus zur Ausweitung von straf-, disziplinarrechtlichen, administrativen und juristischen Maßnahmen entwickelt, der den Mitgliedern des FARC-EP oder für die beschuldigten Personen Mitglied zu sein, Rechtssicherheit nach der Unterzeichnung des endgültigen Friedensabkommens mit der nationalen Regierung und dem Ende der Feindseligkeiten gewähren soll“. Am 31. Dezember sind es 13 Jahre der schmerzhaften Auslieferung von Simón Trinidad.
 
Deshalb appellieren wir an humanitäre Gründe, die den Weg zu einem stabilen und dauerhaften Frieden ebnen müssen, wie es im endgültigen Friedensabkommen steht.

Wir empfehlen Ihnen, formell die Freiheit und/oder Rückführung von Ricardo Palmera Pineda zu fordern: Es wäre ein Akt der Gerechtigkeit, des guten Willens und des Engagements, nicht nur als Präsident der Republik Kolumbien, sondern auch als Friedensnobelpreisträger.
 
Asamblea por la Paz de Siero
Asociación de Amistad Hispano Cubana, Julio Antonio Mella
Asociación Jaime Pardo Leal
Ateneo Popular de Solidaridad con los Pueblos
Colectivo 26 de julio
Colectivo de Refugiados Colombianos/as en Bélgica
Colectivos de Colombianos/as Refugiados en Asturias, Luciano Romero Molina
Constituyente de Exiliados/as Políticos, Perseguidos por el Estado colombiano
Comité de zona del Partido Comunista Colombiano en España
Comité Madrileño para la Defensa de los Derechos Humanos en Colombia,
COMADEHCO
Iniciativa Solidaria Internacionalista de Burgos – ISI
Iñigo Martinez Zatón, Diputado Unidos Podemos en el Parlamento Vasco
Izquierda Castellena – IZCA
Izquierda Unida
Javier Couso, Europarlamentario
Javier Saenz Munulla, Periodista
Partido Comunista de los Pueblos de España, PCPE
Partido de la Izquierda Europeo, PIE
Pedro Tostado, Sociólogo
Plataforma Asturiana de Solidaridad con Chiapas
Plataforma de Solidaridad con Colombia
Plataforma Justicia por Colombia
Radio Café Stereo
SoldePaz Pachakuti
Observatorio de Derechos Humanos de los Pueblos
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