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FARC fordern Freilassung ihrer Gefangenen

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In einem Kommuniqué der FARC aus der Provinz Meta im zentralen Kolumbien, in deren Wiedereingliederungszonen maßgeblich die Wiedereingliederung von politischen Gefangenen stattfindet, wird die Freilassung aller FARC-Gefangenen gefordert und zudem die rasche Umsetzung des Vereinbarten.

„Der Provinzielle Politische Rat der Alternativen revolutionären Kraft des Volkes FARC in Meta, lehnt strikt die absichtliche und systematische Nichteinhaltung der nationalen Regierung in der Umsetzung, die wirtschaftliche, soziale, politische, kulturelle Wiedereingliederung usw. und in besonderer Weise mit der Freilassung unserer ehemaligen Kämpfer, die immer noch in den verschiedenen Gefängnissen des Landes verbleiben, ab.“

„Wir fordern, dass der Friedenskommissar Dr. Rodrigo Rivera und der Präsident der Republik, Dr. Juan Manuel Santos Calderon, die sofortige Freilassung unserer Parteimitglieder durchführen, so wie in der endgültigen Vereinbarung zur Beendigung des Konflikts und den Aufbau einer stabilen und dauerhaften Friedens, am 24. November 2016 unterzeichnet, vereinbart.“
 
In dem Kommuniqué heißt es, dass es nicht zu verstehen ist, wie nach 16 Monaten der Unterzeichnung des Friedensabkommens immer noch mehr als 450 Gefangene der FARC in den Gefängnissen einsitzen. Sie leiden unter den miserablen Bedingungen des Gefängnissystems, in der einfache Menschenrechte verletzt werden. So herrscht eine systematische und rachsüchtige Weise von Erniedrigungen und unmenschlicher Behandlung durch Beamte INPEC, der staatlichen Gefängnisverwaltung.
 
Die FARC fordert die Achtung und die Würde der Gefangenen. So gibt es nur ungenügenden Zugang zum Gesundheitssystem, keine ausgewogene Ernährung, fehlende Ruheräume und Schlafplätze, bis hin zum Fehlen an grundlegendenden Bedürfnissen wie Trinkwasser, Sanitäreinrichtungen oder Besuche von Angehörigen und Freunden.

„Unsere lobende Erwähnung ist für diejenigen, die mit unbeugsamen Willen und Klassenbewusstsein in den Gefängnissen des Landes widerstehen, in besonderer Weise Simón Trinidad, Sonia und Iván Vargas, die sich täglich mit Würde gegenüber politischer Rache und der Strenge der wahren Kerker des amerikanischen Imperiums entgegensetzen, denen wir mit Worten der revolutionären Ehre bestätigen, nie die Fahnen des Kampfes für Gerechtigkeit und Freiheit einholten sowie die Freilassung und Repatriierung von jedem unserer lieben Gefangenen. Weil politische Gefangene keine Kriminellen sind, sie sind soziale Kämpfer“, so dass Kommuniqué.
 
Zudem wurde bekannt, dass erneut ein Mitglied der FARC im Norden von Antioquia ermordet wurde. Eine Straßenecke vom Park von Ituango wurde Robinson Alirio Oquendo Sucerquia, 34 Jahre alt, in der Nacht vom Dienstag, dem 27. März, ermordet. Er war unter dem Kampfnamen Varilla bekannt und war ein Kämpfer der FARC, in der er als Verantwortliche für Sprengstoffe an der 18. Front diente. Seit der Unterzeichnung des Friedensabkommens wurden mehr als 55 ehemalige Guerillakämpfer oder deren Angehörige und mehr als 250 soziale Führer getötet.
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