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Hier finden Sie die neuesten Nachrichten aus dem Friedensprozess direkt aus Havanna, Kuba. Dauerhaft aktualisiert.

Sechs ehemalige Kämpfer der FARC sind in der südlichen kolumbianischen Provinz getötet worden. Damit kommt die Provinz nach einem von staatlichen Sicherheitskräften verübten Massaker an Bauern und Morden an Anführern sozialer Bewegungen weiterhin nicht zur Ruhe.
Auch wenn der Frieden nur schleppend umgesetzt wird und vor allem die Regierung ihrerseits Maßnahmen und Projekte zur Umsetzung des vereinbarten Friedensabkommens vermissen lässt, so laufen immer mehr, vor allem landwirtschaftliche Projekte, in den Zonen der Ausbildung und Wiedereingliederung der FARC an.
Wednesday, 11 October 2017 00:00

FARC schreiben Partei vor dem Wahlrat ein

„Wir wollen in der Zentrale des Nationalen Wahlrats verkünden, dass der bewaffnete Konflikt, der Kolumbien seit einem halben Jahrhundert betraf, Geschichte ist (...) Der Krieg bleibt mit seiner Last von Schmerz und Trauer zurück.“ Das war der Satz, den Iván Márquez, neben Victoria Sandino, Rodrigo Granada, Mauricio Jaramillo und Jairo Estrada, als Offizieller bei der Schaffung der politischen Partei sagte. Mit der Partei FARC wird gehofft, nach Erfolgreicher Registrierung und Anerkennung, bei den Wahlen zum Kongress und zur Präsidentschaft im nächsten Jahr teilzunehmen.
Wednesday, 04 October 2017 00:00

Zum Zustand der Umsetzung des Friedensabkommens

Einen Aufruf an alle Kolumbianerinnen und Kolumbianer zur Verteidigung des Friedens machte die FARC in Person von Iván Márquez, Mitglied des Politischen Rates der Partei Alternative Revolutionäre Kraft des Volkes (FARC). Im Kongress fand eine Anhörung zur Umsetzung des Friedensabkommens statt.
Sunday, 01 October 2017 00:00

Streik aus dem Süden

Vor wenigen Tagen gab es vielseitige Aktionen und einen großen Streik in den südlichen Stadtgebieten von Bogotá, um auf die sozialen Probleme und Lebensbedingungen aufmerksam zu machen. Hierzu eine Erklärung der FARC:
Published in Erklarungen FARC-EP
Weil der Unmut in den Reihen der ehemaligen Kämpferinnen und Kämpfern der Guerilla FARC zunimmt und weil es offensichtlich ist, dass die Regierung unter Präsident Santos ihre Verpflichtungen nicht erfüllt, wendet sich der politische Chef der FARC mit einem offenen Brief an den Präsidenten.
Sunday, 24 September 2017 00:00

Tod eines politischen Gefangenen der FARC

Der Tod eines politischen Gefangenen der FARC löst Diskussionen innerhalb der kolumbianischen Linken über die Einhaltung des Friedensabkommens aus, speziell zur Freilassung der politischen Gefangenen und zu ihrer Situation in den kolumbianischen Gefängnissen.
Mauricio Jaramillo, einer der Führer der Nationalen Direktion der Partei Alternative Revolutionäre Kraft des Volkes (FARC) gab ein Interview mit der Tageszeitung El País. Darin bemängelte er die schleppende Umsetzung des Friedensabkommens, welches im vergangenen November unterzeichnet wurden und keine Bewegung hat. Dazu sagte er, dies sei vielleicht einer der Gründe, warum Männer und Frauen aus der Organisation FARC begonnen haben, diese zu verlassen.
Iván Márquez, Mitglied des Politischen Rates der Alternativen Revolutionären Kraft des Volkes (FARC) sagte, dass bisher nur acht Richtlinien für den „fast track“ [juristisches Eilverfahren] im Kongress der Republik genehmigt worden sind.
Mit einem Kommuniqué wendet sich der Nationale Politische Rat der FARC an die Öffentlichkeit, um Medienberichte über angebliche „Eindringlinge“ in den Listen der politischen Gefangenen, die für das Amnestiegesetz bestimmt sind. Einigen noch zu verifizierenden Personen werden Verbindungen zu kriminellen Strukturen nachgesagt.