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Hier finden Sie die neuesten Nachrichten aus dem Friedensprozess direkt aus Havanna, Kuba. Dauerhaft aktualisiert.

Wednesday, 07 June 2017 00:00

Freiheit für Simón Trinidad gefordert

Eine Delegation des Nationalen Verbandes der Rechtsanwälte der Vereinigten Staaten (National Lawyers Guild), unter der Leitung ihrer Präsidentin Natasha Lycia Ora Bannan, besuchte das kolumbianische Guajira am 2. und 3. Juni und interessierte sich für die Auswirkungen des Bergbaus im Gebiet von La Guajira sowie über der Stand der Umsetzung der Friedensabkommen und die Bedingungen, unter denen die Mitglieder der FARC-EP im Prozess der Wiedereingliederung leben.
Tuesday, 30 May 2017 00:00

Neuer Zeitplan im Friedensprozess

Die Kommission zur Überwachung, Impuls und Verifizierung für die Umsetzung des Friedensabkommen (CSIVI) stellte nun in einem Kommuniqué Nummer 19 einen neuen Fahrplan und die Verpflichtungen von der kolumbianischen Regierung und der Guerilla vor, um den erfolgreichen Abschluss des Prozesses durch die Erweiterung der Fristen für die Abrüstung zu gewährleisten. Die UNO wird wie gewohnt diesen Prozess begleiten.
Der bewaffnete Konflikt in Kolumbien hat eine Reihe von Opfern von allen Parteien des Konflikts hinterlassen. Im Gegensatz zu dem, was die Medien und der politische Diskurs darstellen, haben zahlreiche Untersuchungen gezeigt, dass die überwiegende Mehrheit der Opfer des bewaffneten Konflikts durch paramilitärische und staatliche Gewalt und nicht durch die Aufständischen verursacht wurde.
Die revolutionären Streitkräfte Kolumbiens – Volksarmee und die kolumbianische Regierung haben einen Friedensprozess entwickelt, der seit 2012 andauerte und im November letztes Jahr eine endgültige Vereinbarung erlangt hat, um einen Krieg zu beenden, der über 50 Jahre gedauert hat.
Der Süden der Region Bolívar in Kolumbien ist als ein Gebiet reich an Wasser und mineralischen Ressourcen charakterisiert, aber dieses Bild steht im Widerspruch zu der Aufgabe des Staates gegenüber den Gemeinden, die seit Jahrzehnten der Armut ausgesetzt sind.
Nach der jüngsten dreitägigen Besuchsmission nach Kolumbien verabschiedete der Sicherheitsrat eine Präsidialerklärung, in der er dem Volk des Landes für den Weg zum Frieden nach mehr als 50 Jahren Konflikt alle Ehre machte.
Führungspersonen und Sprecher der sozialen Organisationen der Dörfer Porciosa und Remedios in der Gemeinde Albania haben das Übergangslager der FARC-EP „Amaury Rodríguez“ in Conejo in der nördlichen Provinz La Guajira besucht. Das Ziel des Besuchs war der Austausch von Erfahrungen mit der Friedenspädagogik der Mitglieder der FARC-EP.
Weil die Bedingungen in den Übergangszonen schlecht sind, in denen die Kämpferinnen und Kämpfer der FARC-EP für ihre Eingliederung in das zivile Leben und die Niederlegung der Waffen konzentriert sind, organisieren sich die Mitglieder der FARC-EP immer weiter. In den vergangenen Monaten sind bereits Gemeinschaftsgärten, Bibliotheken, Sportplätze oder kleine Gesundheitsstationen entstanden. Ihr Ziel ist es, die eigenständige Versorgung  mit Nahrungsmitteln, Bildung oder Gesundheit zu übernehmen, weil dies die Regierung trotz Vereinbarungen nicht halten kann.
In den letzten Monaten wurde der Regierung immer wieder von Seiten der waffenniederlegenden aufständischen Bewegung FARC-EP sowie der unabhängigen sozialen und politischen Bewegungen in Kolumbien mangelnder Wille zum Frieden vorgeworfen. Aktuell bestätigt sich dieses Gefühl, denn während die Umsetzungen wie Amnestiegesetz, Sicherheitsgarantien, politische Partizipation und andere weiterhin auf sich warten lassen, wächst der Paramilitarismus im ganzen Land, erhöht sich die Zahl der populären und sozialen Führer, die ermordet werden und nun trifft es Mitglieder und Angehörige von Mitgliedern der FARC-EP selbst.
Der Zentrale Generalstab der FARC-EP erlaubt sich die nationale und internationale Öffentlichkeit über die folgenden geschehenen Vorfälle gegen Angehörige von Mitgliedern unserer Organisation zu berichten: