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Hier finden Sie die neuesten Nachrichten aus dem Friedensprozess direkt aus Havanna, Kuba. Dauerhaft aktualisiert.

Wednesday, 26 April 2017 00:00

Weitere Mängel in den Übergangszonen

In einem Kommuniqué aus der Übergangszone Jeiler Mosquera in der südkolumbianischen Provinz Putumayo macht die aufständische Bewegung FARC-EP auf die schlechte Qualität der sie erreichenden Lieferungen aufmerksam. In den Übergangszonen sind die Kämpferinnen und Kämpfer der FARC-EP konzentriert, um ihre Waffen niederzulegen und um sich auf das zivile Leben vorzubereiten.
Der „La Paz F.C.“ (FC Frieden) ist ein neuer Sportverein, den die FARC-EP für drei Profi-Fußballteams bilden möchte: ein Team für die zweite Division des Profifußballs in Kolumbien, ein weiteres für die Sub-20-Liga (U-20 = unter 20jährige) und ein anderes für die Frauenliga. Die Spieler werden ehemalige Guerillakämpfer, Opfer des Konflikts und Mitglieder von Gemeinden sein, die den Krieg erlitten haben.
In einem Interview mit Prensa Rural sprach der FARC-EP-Kommandeur Jairo Quintero über die Umsetzung des endgültigen Friedensabkommens, das im vergangenen November in Havanna unterzeichnet wurde.
Gewaltsames Verschwinden ist eine Strategie autoritärer Regierungen und ein systematischer Plan, der für die Trennung und Terrorisierung der Opfer verantwortlich ist, wie Eduardo Nachman diese Art von Praktiken inmitten beim Abhalten des ersten Treffens des „lateinamerikanischen Netzwerks des gewaltsamen Verschwindens“ in der Stadt Villavicencio in Kolumbien beschreibt. Eduardo Nachman ist Mitglied der Organisation Hijos e Hijas (Söhne und Töchter) in Argentinien.
Published in Nachrichten Kolombien
In den frühen Morgenstunden am Samstag des 1. April rollte eine riesige Schlammlawine auf die Stadt Mocoa, die 17 Stadtteile in Mitleidenschaft zog und bis zum aktuellen Moment 254 Tote und mehr als 400 Verletzte zur Folge hatte.
Monday, 27 March 2017 00:00

Treffen zwischen FARC-EP und Regierung

In der gemeinsamen Erklärung Nummer 16 vom 26. März legten beide Parteien, FARC-EP und Regierung, bei einem Treffen in Cartagena einige Punkte zum weiteren Vorgehen im Friedensprozess dar. Die Kommission von Kontrolle, Impuls und Überwachung der Implementierung (Comisión de Seguimiento, Impulso y Verificación a la Implementación– CSIVI) bewertete dabei die ersten 100 Tage der Umsetzung der Vereinbarungen.
Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte hat seinem jüngsten Bericht über die Menschenrechtssituation in Kolumbien freigegeben und in ihm die großen Herausforderungen beschrieben, in denen das Land in der Mitte des Friedensprozesses steckt. Während der Bericht die Fortschritte in Richtung Frieden lobte und die Garantie von Menschenrechte in dem Friedensabkommen aufgenommen wurden, müssen dem Bericht zufolge das Friedensabkommen gewissenhaft umgesetzt werden, um strukturelle Verletzungen der Menschenrechte im Land zu bekämpfen.
Am Mittwoch, den 16. März, wählte die selbsternannte paramilitärische Gruppe namens Autodefensas Gaitanistas de Colombia (A.G.C.) den Bürgermeister von San Calixto, Yadil José Sanguino, in der Provinz Norte de Santander als Zielscheibe aus. Der Bürgermeister erhielt SMS-Nachrichten über die sozialen Netzwerke, die ihn und seine Familie bedrohten.
Published in Nachrichten Kolombien
Am Mittwoch, den 15. März, fand in der Stadt Santa Marta das erste große Treffen der Übereinstimmung der gesellschaftlichen und politischen Kräfte statt. Im Sitz des Verbandes der Lehrer für die Provinz Magdalena (Edumag) trafen sich Delegierte aus verschiedenen Sektoren, um die Einladung durch Polo Democrático Alternativo (Demokratischer Alternativer Pol, PDA), Alianza Verde (Grüne Allianz), PCC (Kommunistische Partei), Juco (Kommunistische Jugend), UP (Unión Patriótica), Frauenorganisationen, Gewerkschaftlichen Bewegungen, Fuerza Ciudadana (Bürgerliche Kraft), AICO, ASI, liberale Partei, Bewegung der Mütter, Stadträte und vielen anderen zu erfüllen. Ziel ist es, Kriterien und Maßnahmen mit Blick auf die Verteidigung des Friedens und seiner Durchführungen in Bezug auf die Vereinbarungen zu vereinheitlichen.
Der Botschafter der kubanischen Insel in Kolumbien, José Luis Ponce Caballero, schickte einen Brief am Montag an Iván Márquez, Mitglied des Sekretariats der Guerilla, mit dem Angebot, dass innerhalb von fünf Jahren je 500 Kolumbianer und 500 ehemalige Kämpfer der FARC-EP gleichermaßen Zugang zu einem Stipendium haben werden. Es wird 1000 Stipendien insgesamt geben.