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Hier finden Sie die neuesten Nachrichten aus dem Friedensprozess direkt aus Havanna, Kuba. Dauerhaft aktualisiert.

Die revolutionären Streitkräfte Kolumbiens – Volksarmee und die kolumbianische Regierung haben einen Friedensprozess entwickelt, der seit 2012 andauerte und im November letztes Jahr eine endgültige Vereinbarung erlangt hat, um einen Krieg zu beenden, der über 50 Jahre gedauert hat.
Der Süden der Region Bolívar in Kolumbien ist als ein Gebiet reich an Wasser und mineralischen Ressourcen charakterisiert, aber dieses Bild steht im Widerspruch zu der Aufgabe des Staates gegenüber den Gemeinden, die seit Jahrzehnten der Armut ausgesetzt sind.
Nach der jüngsten dreitägigen Besuchsmission nach Kolumbien verabschiedete der Sicherheitsrat eine Präsidialerklärung, in der er dem Volk des Landes für den Weg zum Frieden nach mehr als 50 Jahren Konflikt alle Ehre machte.
Führungspersonen und Sprecher der sozialen Organisationen der Dörfer Porciosa und Remedios in der Gemeinde Albania haben das Übergangslager der FARC-EP „Amaury Rodríguez“ in Conejo in der nördlichen Provinz La Guajira besucht. Das Ziel des Besuchs war der Austausch von Erfahrungen mit der Friedenspädagogik der Mitglieder der FARC-EP.
Weil die Bedingungen in den Übergangszonen schlecht sind, in denen die Kämpferinnen und Kämpfer der FARC-EP für ihre Eingliederung in das zivile Leben und die Niederlegung der Waffen konzentriert sind, organisieren sich die Mitglieder der FARC-EP immer weiter. In den vergangenen Monaten sind bereits Gemeinschaftsgärten, Bibliotheken, Sportplätze oder kleine Gesundheitsstationen entstanden. Ihr Ziel ist es, die eigenständige Versorgung  mit Nahrungsmitteln, Bildung oder Gesundheit zu übernehmen, weil dies die Regierung trotz Vereinbarungen nicht halten kann.
In den letzten Monaten wurde der Regierung immer wieder von Seiten der waffenniederlegenden aufständischen Bewegung FARC-EP sowie der unabhängigen sozialen und politischen Bewegungen in Kolumbien mangelnder Wille zum Frieden vorgeworfen. Aktuell bestätigt sich dieses Gefühl, denn während die Umsetzungen wie Amnestiegesetz, Sicherheitsgarantien, politische Partizipation und andere weiterhin auf sich warten lassen, wächst der Paramilitarismus im ganzen Land, erhöht sich die Zahl der populären und sozialen Führer, die ermordet werden und nun trifft es Mitglieder und Angehörige von Mitgliedern der FARC-EP selbst.
Der Zentrale Generalstab der FARC-EP erlaubt sich die nationale und internationale Öffentlichkeit über die folgenden geschehenen Vorfälle gegen Angehörige von Mitgliedern unserer Organisation zu berichten:
Wednesday, 26 April 2017 00:00

Weitere Mängel in den Übergangszonen

In einem Kommuniqué aus der Übergangszone Jeiler Mosquera in der südkolumbianischen Provinz Putumayo macht die aufständische Bewegung FARC-EP auf die schlechte Qualität der sie erreichenden Lieferungen aufmerksam. In den Übergangszonen sind die Kämpferinnen und Kämpfer der FARC-EP konzentriert, um ihre Waffen niederzulegen und um sich auf das zivile Leben vorzubereiten.
Der „La Paz F.C.“ (FC Frieden) ist ein neuer Sportverein, den die FARC-EP für drei Profi-Fußballteams bilden möchte: ein Team für die zweite Division des Profifußballs in Kolumbien, ein weiteres für die Sub-20-Liga (U-20 = unter 20jährige) und ein anderes für die Frauenliga. Die Spieler werden ehemalige Guerillakämpfer, Opfer des Konflikts und Mitglieder von Gemeinden sein, die den Krieg erlitten haben.
In einem Interview mit Prensa Rural sprach der FARC-EP-Kommandeur Jairo Quintero über die Umsetzung des endgültigen Friedensabkommens, das im vergangenen November in Havanna unterzeichnet wurde.