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Hier finden Sie die neuesten Nachrichten aus dem Friedensprozess direkt aus Havanna, Kuba. Dauerhaft aktualisiert.

Der Nationale Politische Rat der Alternativen Revolutionären Kraft des Volkes stellt betreffend der illegalen Inhaftierung ihres Genossen Jesús Santrich fest, dass zum einen das Friedensabkommen von Havanna als eines der vollständigsten der Welt betrachtet wird, zum anderen aber die Umsetzung von Seiten der Regierung immer wieder torpediert wird.
Wednesday, 18 April 2018 00:00

Frieden? Schachmatt!

Nachdem die aufständische Bewegung FARC-EP ihre Waffen an die Vereinten Nationen übergeben haben, sind die Fortschritte, vor allem in den grundlegenden Fragen wie der Wiedereingliederung ehemaliger Kämpferinnen und Kämpfer, dem Voranbringen produktiver Projekte wie Kooperativen und die Bearbeitung von Agrarthemen, Reformen im politischen System sowie Sicherheit als wesentliche Punkte des Friedensabkommens, gleich null.
Am gestrigen 9. April, am Tag der Opfer des kolumbianischen Konfliktes, wurde der Genosse und das ranghohe FARC-Mitglied Jesús Santrich in Bogotá festgenommen. Heute fand eine Pressekonferenz der FARC mit Veröffentlichung eines Kommuniqués statt.
In einem Kommuniqué der FARC aus der Provinz Meta im zentralen Kolumbien, in deren Wiedereingliederungszonen maßgeblich die Wiedereingliederung von politischen Gefangenen stattfindet, wird die Freilassung aller FARC-Gefangenen gefordert und zudem die rasche Umsetzung des Vereinbarten.

Anbei das Schreiben der nationalen und internationalen Organisationen auf Spanisch:

Trotz der Bekenntnisse der Regierung, für Sicherheit aller Parteien zu sorgen, will die FARC einen Pakt und Sicherheitsgarantien wegen der Zunahme der verbalen und körperlichen Angriffe, die Ermordungen ihrer Mitglieder und auch derjenigen der sozialen Bewegungen.
Die Internationale Überprüfungskommission für Menschenrechte in Kolumbien verurteilt in einem in Brüssel vorgestellten Bericht die Umsetzungen des Friedensabkommens in Kolumbien. Demnach sind bisher nur 18,5% des Friedensabkommens erfüllt worden. Außerdem wird festgestellt, dass die Regierung eine Haltung der Verleugnung des paramilitärischen Phänomens aufrechterhält.
Thursday, 08 February 2018 00:00

Wahlkampf der FARC von Angriffen begleitet

Der Wahlkampf der Alternativen revolutionären Kraft des Volkes (FARC) wird durch aggressive Handlungen von Gruppen gestört, die Verbindungen zur rechten Partei Demokratisches Zentrum (Centro Democrático) haben. Wiederum diese Partei ist der politische Arm des Paramilitarismus. Mehreren Personen der Partei werden Kontakte zu paramilitärischen Gruppen nachgesagt.
Das Jahr 2018 begann in Kolumbien noch gewalttätiger, als viele es erwartet hatten. Schon das zurückliegende Jahr 2017 war von einer enormen Gewaltwelle an den sozialen Bewegungen und an der ehemaligen Guerilla FARC geprägt.
Thursday, 01 February 2018 00:00

FARC mit Homepage für Wahlkampf

Nach dem offiziellen Start der Wahlkampagne und der Präsentation der Kandidaten für das Präsidentenamt der Republik sowie des Kongresses hat die FARC nun ihre neue Website für den Wahlkampf veröffentlicht.
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