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Hier finden Sie die neuesten Nachrichten aus dem Friedensprozess direkt aus Havanna, Kuba. Dauerhaft aktualisiert.

Die Partei Fuerza Alternativa Revolucionaria del Común (Alternative Revolutionäre Kraft des Volkes - FARC) debütierte nach dem Abschluss des Friedensabkommens und auf dem Weg von der aufständischen Bewegung zur legalen Partei nun auf der kolumbianischen Bühne der Politik im Kongress. Einer ihrer wesentlichen Aspekte der politischen Arbeit wird das Bewahren der Umsetzung des Friedensabkommens sein.
Führungsperson der Partei FARC argumentierte, dass „der Frieden in den Netzwerken des Verrats gefangen ist“ und dass er daher seinen Sitz im Kongress nicht einnehmen wird.
In Kolumbien gibt es immer noch tausende inhaftierte politische Gefangene. Neu hinzugekommen ist vor kurzem der Genosse der FARC, Jesús Santrich. Hinzu kommen kolumbianische politische Gefangene, die an die USA ausgeliefert wurden. Hierunter zählt zum Beispiel der Genosse Simón Trinidad. Für sie alle und für ganz Kolumbien kann es nur eine gerechte Zukunft geben, wenn sie in Freiheit kommen und das Vereinbarte von Havanna ordnungsgemäß umgesetzt wird.
Organisationen wie der Agrargipfel Kolumbiens (Cumbre Agraria) und der Kongress der Völker (Congreso de los Pueblos) sagen, dass bereits 24 Personen in einem Monat ermordet wurden, die unter oben genannte politische Gruppen fallen. Organisationen wie Indepaz und der „Patriotische Marsch“ (Marcha Patriótica) listen eine Zahl von 98 ermordeten sozialen Aktivisten in den nur fünf ersten Monaten des Jahres. Damit steigt die Zahl der Todesopfer so schnell wie noch nie.
Während einer Pressekonferenz, die am 29. Juni in Bogotá stattfand, äußerte der Nationale Politische Rat der Alternativen Revolutionären Kraft des Volkes (FARC) seine Besorgnis, bei der vor dem Kongress vorgeschlagenen Prozess zur Sondergerichtsbarkeit des Friedens (JEP). Besorgnis erregt vor allem die Veränderung der Parameter, die zuvor im Friedensvertrag vereinbart wurden.
Mit Iván Duque hat der Kandidat des „Uribismus“, also des rechtskonservativen politischen Feldes und benannt nach dem Ex-Präsidenten Uribe, die Präsidentschaftswahl in Kolumbien in der Stichwahl gegen den linksalternativen Gustavo Petro gewonnen. Die FARC erklärt in einem Kommuniqué, dass sie die Ergebnisse der Volksabstimmung respektieren wird.

Norwegen, Schweden und die Schweiz fordern Transparenz und Rechnungsprüfung. Verantwortliche für Verwaltung der Friedensgelder zurückgetreten und entlassen

Published in Nachrichten Kolombien
Am vergangenen Freitag trafen sich die Mitglieder des Nationalen Politischen Rates der Alternativen Revolutionären Kraft des Volkes (FARC) in der kolumbianischen Stadt Cartagena mit dem ehemaligen Präsidenten von Uruguay, Pepe Mujica. Bei dem Treffen ging es vor allem um den Austausch bezüglich des Friedensabkommens und den daraus resultierenden Umsetzungen der Vereinbarungen.
Der Nationale Politische Rat der Alternativen Revolutionären Kraft des Volkes stellt betreffend der illegalen Inhaftierung ihres Genossen Jesús Santrich fest, dass zum einen das Friedensabkommen von Havanna als eines der vollständigsten der Welt betrachtet wird, zum anderen aber die Umsetzung von Seiten der Regierung immer wieder torpediert wird.
Wednesday, 18 April 2018 00:00

Frieden? Schachmatt!

Nachdem die aufständische Bewegung FARC-EP ihre Waffen an die Vereinten Nationen übergeben haben, sind die Fortschritte, vor allem in den grundlegenden Fragen wie der Wiedereingliederung ehemaliger Kämpferinnen und Kämpfer, dem Voranbringen produktiver Projekte wie Kooperativen und die Bearbeitung von Agrarthemen, Reformen im politischen System sowie Sicherheit als wesentliche Punkte des Friedensabkommens, gleich null.
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