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Hier finden Sie eine Auswahl der neuesten Nachrichten aus verschiedenen Regionen in Kolumbien. Dauerhaft aktualisiert.

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Friday, 14 September 2018 00:00

Probleme bei Wiedereingliederung der FARC

Die Situation in Kolumbien in den sogenannten Wiedereingliederungszonen, wo sich ehemalige Kämpfer der FARC befinden, dort leben und arbeiten, ist immer noch prekär. Zwar wird in einigen Zonen gearbeitet und das scheinbar neue Alltagsleben der Guerilleros geht weiter, doch innerhalb der FARC rumort es. Zuletzt schrieben Joaquín Gómez und Bertulfo Álvarez einen offenen Brief an die Parteidirektive in der sie ihnen vorwerfen, die revolutionären Ideale zu verkaufen und sich mehr und mehr dem bürgerlichen Regime anzupassen. Dabei würden sie ihr eigentliches Ziel aus den Augen verlieren, den Kampf für die ehemaligen Kämpfer und die Umsetzung für das in Havanna vereinbarte Abkommen.
Friday, 07 September 2018 00:00

Gewaltwelle gegen soziale Aktivisten hält an

Durch verschiedene Studien und Forschungen von Organisationen in den Dörfern, Gemeinden und Provinzen des Landes, konnten genauere Ergebnisse bezüglich der systematischen Ermordung von sozialen Aktivisten und Mitgliedern der ehemaligen Guerilla FARC gesammelt werden. So sind seit den ersten Monaten des Jahres 2016, als das Friedensabkommen zwischen der neoliberalen Regierung von Santos und der FARC praktisch wurde, mehr als 350 soziale Aktivisten bzw. Menschenrechtsverteidiger und 80 Mitglieder der FARC oder deren Angehörige getötet worden. Hauptsächlich dafür verantwortlich ist der Paramilitarismus, der teilweise durch die staatlichen Sicherheitskräfte, durch Wirtschaftsinteressen oder durch Drogenhändler Unterstützung erhalten.

Sunday, 29 July 2018 00:00

Studie zu Morden an FARC-Mitgliedern

Durch eine sorgfältige Überwachung der Presse im Rahmen der Umsetzung des Friedensabkommens hat die Stiftung Ideen für den Frieden (Ideas para la Paz – FIP) seit Januar 2017 50 Tötungsdelikte von Angehörigen der FARC-Guerilla identifiziert und untersucht. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2018 erreichte die Zahl der Tötungsdelikte von demobilisierten Guerilleros die Zahl 24, während für das gesamte Jahr 2017 eine Zahl von 26 vorliegt. Es ist eine deutliche Warnung, dass sich das Problem verschärft.
Die Partei Fuerza Alternativa Revolucionaria del Común (Alternative Revolutionäre Kraft des Volkes - FARC) debütierte nach dem Abschluss des Friedensabkommens und auf dem Weg von der aufständischen Bewegung zur legalen Partei nun auf der kolumbianischen Bühne der Politik im Kongress. Einer ihrer wesentlichen Aspekte der politischen Arbeit wird das Bewahren der Umsetzung des Friedensabkommens sein.
Führungsperson der Partei FARC argumentierte, dass „der Frieden in den Netzwerken des Verrats gefangen ist“ und dass er daher seinen Sitz im Kongress nicht einnehmen wird.
In Kolumbien gibt es immer noch tausende inhaftierte politische Gefangene. Neu hinzugekommen ist vor kurzem der Genosse der FARC, Jesús Santrich. Hinzu kommen kolumbianische politische Gefangene, die an die USA ausgeliefert wurden. Hierunter zählt zum Beispiel der Genosse Simón Trinidad. Für sie alle und für ganz Kolumbien kann es nur eine gerechte Zukunft geben, wenn sie in Freiheit kommen und das Vereinbarte von Havanna ordnungsgemäß umgesetzt wird.
Organisationen wie der Agrargipfel Kolumbiens (Cumbre Agraria) und der Kongress der Völker (Congreso de los Pueblos) sagen, dass bereits 24 Personen in einem Monat ermordet wurden, die unter oben genannte politische Gruppen fallen. Organisationen wie Indepaz und der „Patriotische Marsch“ (Marcha Patriótica) listen eine Zahl von 98 ermordeten sozialen Aktivisten in den nur fünf ersten Monaten des Jahres. Damit steigt die Zahl der Todesopfer so schnell wie noch nie.
Während einer Pressekonferenz, die am 29. Juni in Bogotá stattfand, äußerte der Nationale Politische Rat der Alternativen Revolutionären Kraft des Volkes (FARC) seine Besorgnis, bei der vor dem Kongress vorgeschlagenen Prozess zur Sondergerichtsbarkeit des Friedens (JEP). Besorgnis erregt vor allem die Veränderung der Parameter, die zuvor im Friedensvertrag vereinbart wurden.
Mit Iván Duque hat der Kandidat des „Uribismus“, also des rechtskonservativen politischen Feldes und benannt nach dem Ex-Präsidenten Uribe, die Präsidentschaftswahl in Kolumbien in der Stichwahl gegen den linksalternativen Gustavo Petro gewonnen. Die FARC erklärt in einem Kommuniqué, dass sie die Ergebnisse der Volksabstimmung respektieren wird.

Norwegen, Schweden und die Schweiz fordern Transparenz und Rechnungsprüfung. Verantwortliche für Verwaltung der Friedensgelder zurückgetreten und entlassen

Published in Nachrichten Kolombien
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