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History in Pictures

More than half a century FARC-EP, in pictures
Wednesday, 26 April 2017 00:00

Weitere Mängel in den Übergangszonen

In einem Kommuniqué aus der Übergangszone Jeiler Mosquera in der südkolumbianischen Provinz Putumayo macht die aufständische Bewegung FARC-EP auf die schlechte Qualität der sie erreichenden Lieferungen aufmerksam. In den Übergangszonen sind die Kämpferinnen und Kämpfer der FARC-EP konzentriert, um ihre Waffen niederzulegen und um sich auf das zivile Leben vorzubereiten.
Der „La Paz F.C.“ (FC Frieden) ist ein neuer Sportverein, den die FARC-EP für drei Profi-Fußballteams bilden möchte: ein Team für die zweite Division des Profifußballs in Kolumbien, ein weiteres für die Sub-20-Liga (U-20 = unter 20jährige) und ein anderes für die Frauenliga. Die Spieler werden ehemalige Guerillakämpfer, Opfer des Konflikts und Mitglieder von Gemeinden sein, die den Krieg erlitten haben.
Der Zentrale Generalstab der FARC-EP informiert die Öffentlichkeit, dass am 16. April 2017 in dem Dorf La Guayacana, Kreis Llorente in der Gemeinde Tumaco, Nariño, unser Genosse Luis Alberto Ortiz Cabezas, Pepe, ermordet wurde, während er seine Verwandten besuchte hatte. Er profitierte vom Gesetz über die Amnestie und Begnadigung, welches aus der Abschlussvereinbarung hervorgeht und der Tage vorher freigelassen wurde. Pepe hinterlässt ein nur 6 Monate altes Mädchen.
Published in Erklarungen FARC-EP
Heute haben wir mit tiefer Trauer den Tod des Babys unserer Genossin Rocío Cuellar Guevara erfahren, für sie gilt unsere brüderliche Umarmung und unsere Solidarität in dieser schwierigen Zeit.
Published in Erklarungen FARC-EP
In einem Interview mit Prensa Rural sprach der FARC-EP-Kommandeur Jairo Quintero über die Umsetzung des endgültigen Friedensabkommens, das im vergangenen November in Havanna unterzeichnet wurde.
Kommunique des Zentralen Generalstabs der FARC-EP:
Published in Erklarungen FARC-EP
Das Sekretariat des Zentralen Generalstabs der FARC-EP gibt bekannt:
Published in Erklarungen FARC-EP
Im Laufe der Jahrzehnte des bewaffneten Konflikts wurden Zivilisten in vielen Gelegenheiten als Guerillakämpfer von den militärischen Kräften ermordet mit der Maßgabe, sie als „positive“ Ergebnisse in der bewaffneten Konfrontation zwischen dem kolumbianischen Staat und den Rebellenorganisationen wie der FARC-EP und ELN präsentieren zu können (falsos positivos = falsche Positive).

Im Jahr 2008 wurden 5 Jugendliche aus niedrigen sozialen Schichten und armen Familien aus der Gemeinde Soacha für ein Stellenangebot rekrutiert, mit dem sie in die Gemeinde Ocaña im Norden Kolumbiens geschickt wurden, wo sie ihr tödliches Schicksal trafen. Sie wurden als Guerillakämpfer verkleidet und später von Mitgliedern der kolumbianischen Armee ermordet und als Todesfälle im Kampf präsentiert.falsospositivos1.jpg
Die Gründe für diese Ereignisse sind viele, auf der einen Seite war es die Notwendigkeit für das Militärbataillon in Ocaña, um „positive“ Ergebnisse in der Konfrontation gegen die aufständischen Organisationen zeigen zu können und auf der anderen Seite gab es individuelle Anreize für alle jene Militärangehörige, die getötete Feinde im Kampf aufweisen konnten. Sie bekamen Prämien wie Geld, Beförderungen und Urlaub.

Dieser spezifische Fall ist in Kolumbien bekannt als der „falsche Positive" –Skandal (Skandal der „falsos positivos“). Die Mütter und Familien der 5 Opfer haben Protokolle und politischen Druck für die Wahrheit organisiert und aufrechterhalten, um die Wahrheit zu gewinnen und die Gerechtigkeit zu bekommen.

An diesem Montag sind 21 Militärangehörige, die an diesen spezifischen Ereignissen beteiligt waren, wegen des Verbrechens gegen die Menschlichkeit verurteilt worden. Die Urteile reichen von 37 bis 52 Jahre und stellen nur die „Spitze des Eisbergs“ dar, da diese Ereignisse wahrscheinlich im ganzen Land und über Jahrzehnte passierten.

Die Vereinbarung über die Wahrheit der Verbrechen, die während des bewaffneten Konflikts von allen Parteien begangen wurden, ist ein wesentlicher Bestandteil des Friedensbildungsprozesses, den Kolumbien derzeit durchmacht, um den über ein halbes Jahrhundert andauernden bewaffneten Konflikt zu beenden und die Schlüsselaspekte aufzuarbeiten, die den Konflikt verursacht haben. Elementar sind zudem die Notwendigkeit einer demokratischen Öffnung, eine umfassende ländliche Reform und die Schaffung von Wahrheit und Gerechtigkeit.MadresFalsosPositivos.jpg
Published in Nachrichten Kolombien
In den frühen Morgenstunden am Samstag des 1. April rollte eine riesige Schlammlawine auf die Stadt Mocoa, die 17 Stadtteile in Mitleidenschaft zog und bis zum aktuellen Moment 254 Tote und mehr als 400 Verletzte zur Folge hatte.

Vier Monate nach dem Tod unseres Oberkommandierenden und Gründers, Manuel Marulanda Vélez, veröffentlichte General Álvaro Valencia Tovar in seiner Kolumne der Tageszeitung El Tiempo einen Brief an den neuen Anführer der FARC, Alfonso Cano. Darin legte er seine Version der Ereignisse dar, die der Besetzung von Marquetalia im Jahr 1964 vorausgegangen waren und forderte ihn eindringlich auf, sich zu ergeben und die Guerilla zu demobilisieren. Er ging dabei von seiner eigenen Diagnose ihres Zustandes aus.

Published in Erklarungen FARC-EP
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