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Internationale Kampagne für Freilassung von Simón Trinidad

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Eine Rundreise von Mark Burton, Anwalt des kolumbianischen politischen Gefangenen Ricardo Palmera Pineda, alias Simón Trinidad, ehemaliger Guerillakämpfer der FARC-EP, endete dieser Tage in Madrid. Ziel der Rundreise war über die Situation von Simón Trinidad aufzuklären und eine internationale Kampagne für seine Freilassung auszuweiten. Simón Trinidad wurde 2004 illegal in Ecuador gefangen genommen und an die Vereinigten Staaten ausgeliefert. Im Hochsicherheitsgefängnis von ADX Florence in Colorado ist er zu 60 Jahren Gefängnis verurteilt.
 
Mark Burton berichtete über die Persönlichkeit von Simón Trinidad: „Er ist eine Person, die staatliche Gewalt in all seinem Kampf und sein ganzes Leben lang widerstanden hat.“ Zudem unterstreicht er die Arbeit der Solidarität im Streben nach Freiheit für Simón. Nur gemeinsame politische Aktionen können seine Haftbedingungen verbessern, seine Verlegung nach Kolumbien und schließlich unser aller Wunsch, seine Freiheit bewirken.

Der Anwalt würdigte in positiver Weise seine Reise durch Europa, wo er in Deutschland, Belgien, dem Baskenland, in Spanien und der Schweiz sein durfte. Es gibt viele Initiativen auf dem Tisch, Initiativen, die wir so schnell wie möglich umsetzen müssen. Überall auf der Welt werden Unterstützungskomitees gebildet, um die Freilassung von Simón Trinidad im Rahmen des Friedensprozesses zu unterstützen. Eine Amnestie in Kolumbien wird in Betracht gezogen.

Für Enrique Santiago, juristischer Berater der FARC im Friedensprozess, ist es klar, dass Simón Trinidad in das Amnestiegesetz Nummer 1820 von 2016 aufgenommen werden muss. Die ergibt sich aus der endgültigen Vereinbarung, die mit den vierjährigen Verhandlungen in Havanna abgeschlossen wurde. Bis dahin braucht es aber weitere Anstrengungen und Unterstützung, vielleicht ähnlich wie der Kampagne der fünf Kubaner, die ebenfalls in den Vereinigten Staaten gefangen gehalten wurden.
 
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