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1. Mai – Arbeiterkampftag

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Der Kampf um acht Stunden Arbeit, acht Stunden Schlaf und acht Stunden, um mit der Familie zu verbringen oder zu lernen, war nicht einfach, weil die arbeitende Bevölkerung zuvor Arbeitstage von 14 bis 16 Stunden am Tag hatten und die Konzerne und Arbeitgeber so viel wie möglich Profit aus der Arbeitskraft schlagen wollten.

Zeitungen und Sprechern zugunsten der Arbeitgeber argumentierten gegenüber dem 8-Stunden-Tag, dass es „der Kommunismus wäre, die allein Faulheit und Glücksspiel, Randale, Arbeitslosigkeit und Alkoholismus fördern würde und es zudem niedrigere Löhne bedeuten würde, zunehmende Armut und soziale Erniedrigung für die Arbeitnehmer.“

Am 14. Juli 1889, anlässlich des 100. Jahrestages der Eroberung der Bastille (Beginn der Französischen Revolution), beschlossen die Führer der sozialistischen Bewegungen vieler Länder, die sich in Paris zum Zweiten Internationalen Kongress trafen, die Aktionen zu vereinigen, um den 8-Stunden-Tag zu erreichen und erklärten, dass am 1. Mai der Internationale Tag der Arbeit gefeiert werden würde.

Auch in Kolumbien begann der Kampf um die Rechte der arbeitenden Bevölkerung, der Frauen, Kinder und Männer. Und auch heute wird in verschiedenen Orten Kolumbiens der 1. Mai gefeiert und gehen Arbeiterinnen und Arbeiter auf die Straßen. In Bogotá treffen sich die Militanten, Freunde und Verwandten der FARC, der Patriotischen Union, der JUCO und der Kommunistischen Partei Kolumbiens, um 9.00 Uhr vor dem Planetarium in der 26. Straße mit dem 7. Boulevard.

Anders als in Kolumbien und anderen Ländern, wo bezahlte Provokateure der Geheimdienste und der Polizei Aktionen einleiten, damit die Polizei die Demonstranten unterdrückt und gewaltsam beendet, begehen die Menschen in allen Städten und Gemeinden von Kuba den sozialistischen 1. Mai als einen Tag der Feiern und Feste.

Einberufen von ihren Gewerkschaften und anderen Massenorganisationen, laufen die kubanischen Arbeiterinnen und Arbeiter mit Bannern voller Grüße und Glückwünsche, mit den Flaggen Kubas, mit Bildern von Fidel, Raúl und Che, sowie die Nationalhymne und die Internationale singend, durch die Straßen. Delegationen aus vielen Ländern der Welt finden sich auf den Tribünen ein, um den größten Marsch in der Hauptstadt Havanna zu begrüßen.

Demonstrationen gibt es in allen Teilen der Welt, so auch hier in Europa. Der 1. Mai sollte als Internationaler Kampftag der Arbeiterklasse vor allem die internationale Solidarität in seinem Fokus haben. Es ist der Tag, um sich im Kampf gegen Unterdrückung, Kapitalismus und Faschismus zu vereinen. Heraus auf die Straße! Die Faust zum Gruße!
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